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Das Florett ist eine reine Stosswaffe, d.h. Treffer können nur mit der Spitze gesetzt werden. Der Druck muss, dabei mindestens 500 g betragen, damit der Treffer angezeigt wird. Die gültige Trefffläche ist der Torso; Arme, Beine und Maske sind ungültige Trefffläche. Die gültige Trefffläche ist durch eine elektrisch leitende Brokatweste bedeckt, so dass die Meldeanlage automatisch zwischen gültigen und ungültigen Treffern unterscheiden kann.
Die Waffe ist maximal 110 cm lang.
Wie beim Säbel gilt beim Florett das Treffervorrecht. Nur wer zuerst angreift kann einen zählbaren Treffer setzen. Der Angegriffene muss die Attacke erst parieren, dann kann er einen Gegenangriff, die sogenannte Riposte, starten. Wenn beide Fechter zugleich angreifen kann kein Treffer gegeben werden. Der Obmann hat zu entscheiden, wer im Zweifelsfall das Treffervorrecht hatte. Durch das Treffervorrecht und die Tatsache, dass die gültige Trefffläche, der Torso, relativ schwer zu erreichen ist, wird mit dem Florett in der Regel offensiv und sehr athletisch gefochten.
Frank und Paul-Jonas / Vater und Sohn bei einer Florett Aktion
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Degen Der Degen ist eine reine Stoßwaffe. Die gültige Trefffläche ist der gesamte Körper. Der Treffer muss mit einem Druck von mindestens 750 g aufkommen, um angezeigt zu werden. Trefffläche beim Degen, schwarz dargestellt.
Die Waffe ist maximal 110 cm lang. Der Degen ist etwas schwerer und steifer als das Florett.
Im Gegensatz zu Florett und Säbel zählen beim Degen alle Treffer. Wenn beide Fechter innerhalb von 40 msec treffen, werden beide Treffer angezeigt und auch beiden Athleten gutgeschrieben. Es gibt also kein Treffervorrecht.
Dadurch, dass der ganze Körper gültige Treffflache ist und es kein Treffervorrecht gibt, wird dem Degen relativ oft konteroffensiv gefochten. Häufig ergibt sich die beste Möglichkeit zum Treffer, wenn der Gegner gerade seinen Angriff startet. 0ft wird versucht die gegnerische Hand oder den Arm zu treffen. Dadurch ist der Degen mehr als die beiden anderen Waffen durch präzise Bewegungen und taktisches Abtasten gekennzeichnet.
Tobias Fischer & Markus Preißner beim Degen Kampf
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Säbel
Der Säbel ist eine Hieb- und Stosswaffe. Die meisten Treffer werden durch Hiebe, d.h. mit der Schneide der Waffe gesetzt. Die gültige Trefffläche ist der Oberkörper ab der Hüfte inklusive Arme und Maske. Die gültige Trefffläche ist von einer elektrisch leitenden Brokatweste bedeckt, die Oberfläche der Maske ist ebenfalls leitend. Dadurch kann die Meldeanlage automatisch gültige Treffer anzeigen. Ungültige Treffer werden im Gegensatz zum Florett nicht angezeigt.
Die Waffe ist maximal 105 cm lang. Wie beim Florett gilt beim Säbel das Treffervorrecht.
Wer zuerst angreift, kann einen gültigen Treffer setzen. Der Angegriffene
muss die Attacke zuerst parieren, erst dann kann er einen
Gegenangriff starten die sogenannte Riposte. Der Säbel ist die Waffe mit den schnellsten Aktionen und den kürzesten Gefechtszeiten. Entschlossenheit und Schnelligkeit spielen hier eine große Rolle. Seit der Saison 98/99 fechten offiziell auch die Damen mit dem Säbel. |